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Puerto de la Cruz |
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Nähert man sich über die Autobahn
Puerto de la Cruz aus dem Osten, bietet sich ein atemberaubender
Blick auf das Valle de la Orotava (wobei der Begriff Valle = Tal
nicht ganz richtig ist, handelt es sich doch eher um einen Hang),
das sich von den Gebirgsformationen des Teide flach zum Meer
hinzieht. An der Küste liegt Puerto de la Cruz – die Stadt begrüßt
ihre Gäste zunächst mit weniger hübschen Hotel- und Appartmentgebäuden, die davon zeugen, dass Puerto de la Cruz das
Tourismuszentrum des Nordens ist.
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Auftrumpfen kann das frühere Hafen- und Fischerdorf mit einer
schönen (autofreien) Promenade am Meer. Im Osten beginnt der
Weg am Playa de Martiánez. Der Strand besteht aus schwarzem
Sand und liegt an einer kleinen felsigen Bucht. Häufig weht
hier die rote Flagge, die vor den Gefahren beim Baden warnen
soll. Zur Rechten sieht man die steil abfallenden Felsen des
Stadtteils La Paz, in größerer Entfernung die Konturen des
östlichen Valle de la Orotava. Ein Blick ins Landesinnere
führt die starke Bebauung vor Augen. Mit etwas Glück kann man
jedoch bei klarem Wetter den Pico de Teide, die Spitze des
tinerfinischen Vulkans über den Häusern der Stadt sehen.
Nur wenige Hundert Meter weiter in westlicher Richtung liegt
der Lago Martiánez. Dieses Meerwasserschwimmbad lockt mit
mehreren künstlich angelegten Becken (tlw. auch für
Kleinkinder nutzbar), die mit heimischen Felsen und passender
Flora verschönert wurden. Die Anlage erinnert an einen Park:
Palmen, Skulpturen und große Sonnenflächen ermöglichen einen
erholsamen Urlaubstag. Imbisstände und ein Restaurant auf
einer Insel in der Mitte des Hauptbeckens sorgen für das
leibliche Wohl der Gäste. Abends öffnet das Kasino, das
unterirdisch in der Badewelt integriert ist.
Die 8,50 EUR Eintritt (2
Erwachsene, Miete für einen Sonnenschirm, 2 Liegen inklusive,
Stand: 7/08) lohnen sich, wenn man mehrere Stunden lang
entspannen möchte. Während der Hauptreisezeit sollte man schon
vormittags kommen, da zu späterer Stunde freie Liegeplätze und
insbesondere die Sonnenschirme knapp werden.
Der Promenade einige Minuten lang
folgend gelangt man zur Ermita San Telmo, einer kleinen Kapelle aus
dem 17. Jahrhundert, die nach Brand und Unwetter mehrfach
restauriert werden musste. Sie ist dem galizischen Dominikanermönch
Petrus González Telmo geweiht. Mit ihrer weißen Farbe, dem kleinen
„Glockentürmchen“, das auf die Fassade aufgesetzt ist und der für
tinerfinische Kirchen typischen Holzdecke ist sie auf jeden Fall
sehenswert.
Heute feiert die deutschsprachige
katholische Gemeinde Teneriffas in dieser Kapelle Gottesdienste.
Am vorgelagerten Plaza de los
Reyes Catolicos fährt regelmäßig eine kostenlose (Stand 7/08)
Shuttle-Bahn zum Loro Parque.
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Der Playa de Martiánez in Puerto de la Cruz
(ein Klick
auf die Bilder vergrößert die Aufnahme)

Der Lago Martiánez
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Die weiße Ermita San Telmo |

Die Promenade von Puerto de la Cruz |
Die von Restaurants und
Souvenirläden gesäumte Promenade endet im Plaza de Europa, der mit
kleinen Zinnen und aufgestellten Kanonen an frühere Festungsanlagen
erinnert. Am Ostende des Platzes liegt das Rathaus („Ayuntamiento“)
der Stadt, im Westen eröffnet sich der Blick auf den Hafen.
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Geht man am Meer entlang weiter
Richtung Westen, durchquert man den Parque Maritimo und gelangt an
das Castillo di San Felipe, eine kleine Festungsanlage aus dem 16.
Jahrhundert und schließlich an den Playa de Jardin, ein schwarzer
Strand mit dahinterliegendem Park.
Der Weg von der Plaza de Europa
Richtung Süden führt in die Altstadt mit dem Plaza del Charco,
Treffpunkt vieler Einheimischer. Der verkehrsberuhigten Calle de
Quintana Richtung Westen folgend kommt man zur Iglesia Nuestra
Señora de la Peña de Francia.
Einen schönen Überblick über die
Stadt bekommt man vom Mirador de la Paz aus. Vom Playa de Martiánez
geht man ins Landesinnere, am Einkaufszentrum vorbei und folgt
schließlich links einen Weg aus einigen Hundert Treppenstufen.
Alternativ ist auch eine Anfahrt mit dem Auto möglich.
Am östlichen Ende der Stadt
befindet sich der Jardín Botánico. Er wurde im 18. Jahrhundert
gegründet mit dem Ziel, exotische Pflanzen zu akklimatisieren, um
sie schließlich auf der iberischen Halbinsel ansiedeln zu können.
Das Projekt war nicht von Erfolg gekrönt, später wurde der
botanische Garten jedoch zu einem öffentlich begehbaren Park
umgestaltet. Eine große Zahl exotischer Gewächse ist zu sehen, Bänke
unter schattenspendenden Baumkronen laden zu einer kurzen Pause ein.
Am Wegrand rascheln Eidechsen von unterschiedlicher Größe und Farbe.
Bei 3 EUR Eintritt (Stand 7/08) lohnt sich der Besuch auch für
Nicht-Pflanzenkundler.
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Iglesia Nuestra
Señora de la Peña de Francia
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Altstadtgasse in
Puerto de la Cruz |

Das Rathaus (Ayuntamiento) |

Nach
mehreren Hundert Treppenstufen:
Aussicht vom Mirador de la Paz |

Exotische Flora im
Jardín Botánico |
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weiter zum Loro
Parque und La Orotava
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