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Loro Parque |
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Die (kostenfreie) LoroParque-Bahn fährt
von Puerto de La Cruz zum berühmten Tierpark |
Mit dem Slogan „El ‚must’ de
Canarias“ wirbt der Loro Parque für einen Besuch in dem
gigantischen Tierpark westlich von Puerto de la Cruz. Für einen
üppigen Eintrittspreis von 31 EUR (Stand 7/08; ein Folgebesuch
für 10 EUR ist im Park buchbar) kann man eine große
Papageiensammlung, verschiedene Wildtiere und Pinguine im
nachgebauten Lebensraum besichtigen – eine begehbare Röhre durch
ein Meeresbecken gewährt Einblicke in die Meeresfauna und einen
gefahrlosen Augenkontakt mit Haien.
Highlights eines Besuchs sind
die Shows, in denen Tiere zu Artisten werden: Papageien,
Delphine, Orcas und Seelöwen zeigen das ihnen antrainierte
Können. Der Park betont, die Tiere artgerecht zu halten. |

Im
Loro Parque |

Die
Orca-Show |

Delphin-Show
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La Orotava |
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La Orotava war in früheren Zeiten
einflussreiche Handelsstadt, von der aus über Jahrhunderte hinweg
landwirtschaftliche Erzeugnisse – allen voran Wein – auf den
europäischen Kontinent und ins Vereinigte Königreich exportiert
wurde. Da La Orotava über keinen direkten Meereszugang verfügt,
bildete den Dreh- und Angelpunkt der Logistik die Hafenstadt Puerto
de la Cruz, die nur wenige Kilometer von La Orotava entfernt ist.
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Der aus dem Handel erzielte
Wohlstand lässt sich noch heute im Stadtkern der 40.000
Einwohner – Gemeinde erkennen: herrschaftliche Häuser mit
teils barocken, teils klassizistischen Stilelementen säumen
die oft kleinen und steil ansteigenden Gassen.
Einen ersten Überblick über
La Orotava kann man am Plaza de la Constitución gewinnen:
unterhalb und links des eigenen Standpunkts liegt das
Dächermeer des alten Stadtteils, im Hintergrund verschmelzen
Atlantik und Himmel am Horizont. Nördlich des belebten und
auch von Einheimischen aufgesuchten Platzes liegt das
ehemalige Convento de San Augustín, das heute als
Kunstakademie genutzt wird. Direkt neben der Klosterkirche
stellt ein Gebäude ein besonders schönes Exemplar der
typischen tinerfinischen Holzbalkone zur Schau.
Einige Meter weiter steht
das Liceo de Taoro, ein rotes Gebäude, das früher eine Schule
beherbergte. Von der Straße aus führen einige Treppen durch
eine kleine Gartenanlage, deren Terassen farblich auf das Haus
abgestimmt wurden, zum Eingang.
Direkt daneben erstreckt
sich ein Park in Hanglage: der Jardín del Marquesado de la
Quinta Roja, auch Jardín Victoria genannt. Benannt ist der
Garten nach einem adligen Freimaurer, dem zu Lebzeiten eine
spätere Bestattung auf kirchlichem Grund und Boden verwehrt
wurde. Als Gegenreaktion ließ der Marquesado auf eigenem
Besitz diesen Park anlegen und am höchsten Punkt ein Mausoleum
erbauen, das ihm die ewige Ruhe bieten sollte. Auf die Frage,
ob der Adlige tatsächlich dort begraben sei, gibt es in der
Reiseliteratur unterschiedliche Antworten.
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Typisch tinerfinischer Holzbalkon
in La Orotava
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Der Park selbst ist von steilen
Wegen durchzogen, die an Beeten und Brunnen vorbei zum Mausoleum
führen. Die Anlage ist gepflegt, die bunten Blüten sorgen für ein
attraktives Farbenmeer. Erneut genießt man eine Aussicht auf die
Stadt mit ihren historischen Gebäuden, die einen fast schon
toskanischen Charme verströmen.
Zurückgekehrt zum Plaza de la
Constitución kann man den Rundgang über die Carreterra Escultor
Estévez fortsetzen, die unterhalb des Platzes (vor der Bankfiliale
führt ein Fußweg nach unten) Richtung Südwesten führt. Die Straße
führt am Rathaus der Stadt vorbei und ist gesäumt von Bars und
Geschäften – insbesondere kleine Modeboutiquen in allen
Preissegmenten prägen das Bild. Wo die Straße an einer Kreuzung zur
Calle Colegio endet, hier stehen die alte Kaufmannsvilla Casa
Lercaro und die Molino de Gofio la Máquina eine wohl noch genutzte
Mühle. Einige Schritte weiter südlich finden sich noch weitere
großbürgerliche Häuser, die Zeugnis des durch Handel erworbenen
Wohlstands der Stadt sind.

Blick über La Orotava
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Aussicht vom Plaza de la Constitución
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Jardín del Marquesado de la
Quinta Roja... |

...auch Jardín Victoria genannt |
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