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Icod de los Vinos |
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Der
tausendjährige Drachenbaum
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Rund 30 bis 40 km westlich von
Puerto de la Cruz befindet sich die Hanglage liegende Stadt Icod
de los Vinos. Wie aus dem Namen hervorgeht, sieht die Gemeinde
ihren landwirtschaftlichen Schwerpunkt beim Weinbau, in der
Innenstadt laden Fachgeschäfte zu Weinproben ein. Auch
kanarischer Honig und andere heimische Köstlichkeiten können
hier erworben werden.
Touristischer Schwerpunkt des
Ortes ist der Drago Milenario, der angeblich tausendjährige
Drachenbaum, der neueren Schätzungen zufolge jedoch erst rund
600 Jahre alt sein dürfte. Trotz der etwas übertriebenen
Namensgebung ist der Baum eine der bekannteren
Sehenswürdigkeiten der Insel – mit seinem aus sich selbst
umwindenden Ästen entstandenen Stamm und der runden Baumkrone
steht der Baum nahezu herrschaftlich in dem ihn umgebenden
Garten. Einen tollen Blick hat man vom Kirchplatz der Iglesia de
San Marco aus. Dieser Platz, als Treffpunkt der Einheimischen
immer belebt, beherbergt selbst einige interessant gewachsene
Bäume.
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Garachico |
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Die 6.000 Einwohner – Stadt gilt
als einer der schönsten Orte der Insel: Garachico, benannt nach dem
im vor der Stadt aus dem Meer herausragenden Felsen, war einst ein
florierendes Handelszentrum für den internationalen Vertrieb des
heimischen Weines. Ein tragisches Ende fand die wirtschaftliche
Blütezeit mit einem Vulkanausbruch 1706, der Hafen wurde unter
Lavamassen begraben. Andere Städte der Insel, insbesondere Puerto de
la Cruz, übernahmen fortan die logistische Abwicklung des
internationalen Handels, Garachico verlor als Handelsstadt seine
Bedeutung.
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Möglicherweise ist diese
Entwicklung im Hinblick auf die Bewahrung des historischen
Stadtbildes sogar positiv zu bewerten: weder Hotel-, noch
Appartmentblocks verunstalten die Küstenlinie oder die Hänge
der Gemeinde, im Stadtzentrum hat sich der Ort trotz
touristischer Attraktivität einen eigenen Charme bewahrt.
Einen Blick über die Stadt gewährt der Mirador del Emigrante,
ein Felsen wenige Hundert Meter westlich vom Ortsausgang. Ein
Denkmal ist den Auswanderern der Stadt gewidmet, die ihr Glück
in der Ferne, in großer Zahl in Südamerika suchten. Von hier
aus in die Stadt kommend, parkt man am besten am alten Hafen
und folgt der Hauptstraße an der Landwirtschaftsgenossenschaft
vorbei Richtung Osten.
Zur linken liegt das
Castillo de San Miguel, eine aufgrund ihrer Größe fast schon
goldig wirkende Festungsanlage. Für lediglich 1 EUR Eintritt
(Stand 7/08) kann man im Inneren etwas über die Geschichte
Garachicos erfahren und aus der ersten Etage heraus einen
Blick auf die belebte Hauptstraße und die schönen Gebäude
werfen. Eine Tafel informiert, was es zu sehen gibt.
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Blick auf Garachico
vom
Mirador del Emigrante aus
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Der
kleinen Burg gegenüberliegend führt ein Gässchen in den Ortskern
Garachicos. Sehenswert ist die weiße Kirche Iglesia de Santa Ana,
die jedoch keine festen Besichtigungszeiten hat. Gegenüber liegt das
Convento de San Francisco, ein ehemaliges Kloster, das heute
kulturellen Zwecken dient. Direkt daneben liegt das rosé-farbene
Rathaus (Ayuntamiento) der Stadt.

Castillo de San Miguel: kleine Festungsanlage
mit weißem Glockentürmchen |

Der weiße Glockenturm der Iglesia de Santa Ana
über den Dächern Garachicos
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