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Kiefernwald an der TF-24 hinter La Esperanza |
Ob zum Wandern, zur
Beobachtung der Natur oder einfach nur zum Sammeln von
Impressionen: Das Inselzentrum um den alten Vulkankegel mit dem
höchsten Berg Spaniens, dem Pico de Teide (3.718 m), zeigt sich
mit unzähligen Gesichtern und beeindruckt durch ganz
unterschiedliche Formationen, die die Gewalten der Natur
geschaffen haben.
Die schönste Anfahrtsstrecke
führt über den Cumbre Dorsal. Relativ gut ausgebaut und ohne
starke Steigungen oder extreme Serpentinen führt die TF-24 von
La Esperanza (bei La Laguna) bis zum Besucherzentrum des
Teide-Nationalparks. Dabei bietet die Strecke in kurzen
Abständen Aussichtspunkte („miradores“) in alle
Himmelsrichtungen, die einen teilweise atemberaubenden Blick auf
die darunter liegende Landschaft ermöglichen.
Es empfiehlt sich,
sehr früh Richtung Teide aufzubrechen: die kaum befahrenen Straßen
ermöglicht dann ein entspanntes Fahren, vor allem aber steigt
die Chance auf klare Sicht an den Miradores und am Gipfel.
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La Esperanza verlassend führt
die Straße durch einen von kanarischen Kiefern geprägten Wald,
an miradores kann man über den Wald hinweg auf die umliegenden
Täler schauen. Insbesondere am Mirador del Norte, wenige Hundert
Meter nach der Kreuzung (eine Straße führt Richtung Güímar und
Arafo), eröffnet sich ein schönes Panorama – bei gutem Wetter
soll sogar ein Blick bis nach Gran Canaria möglich sein. Wenige
Hundert Meter weiter sieht man vom Mirador del Sur erneut den
Teide.
Ab einer Höhe von rund 2.000 m
nimmt der Baumbestand ab, Kniewuchs wuchert auf Vulkangestein,
schwarzer, roter und ockerfarbener Sand dominiert das Bild. Immer
wieder ist der Teide, über der kargen Landschaft thronend, zu sehen.

Über
der kargen Landschaft thront der Pico del Teide |

Einsame Straßen führen durch wüstenähnliche Felder |
Die TF-24 Endet am Besucherzentrum
des Nationalparks, das allgemeine Informationen und insbesondere für
erfahrene Wanderer spannende Tourenvorschläge bereithält. Auf der
TF-21 geht es weiter auf der Tour Richtung Gipfel. Nach wenigen
Fahrminuten gelangt man in den Krater, der von der Straße
durchkreuzt wird. Immer unwirtlicher wird die Landschaft, die
Vegetation nimmt ab und die Hänge und Ebenen sind immer mehr von
Geröll und Gesteinsformationen gezeichnet. Nur wenige Hundert Meter
vor der Seilbahnstation (diese ist schon in Sichtweite) bietet ein
Mirador einen Ausblick auf ein Lavafeld, im Hintergrund ragen die
Kraterränder wie kleine Berge aus der Landschaft heraus. Nur noch
einzelne, angepasste Pflanzen können die hier auftretenden
Temperatur-Extreme im Sommer und Winter aushalten.

Geröll am Rand des Vulkankegels
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Dramatische Magma-Landschaft nahe der Seilbahnstation
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Nach wenigen Minuten Fahrt biegt
man rechts zur Seilbahnstation ab, die für 24 EUR pro Person eine
schnelle Hin- und Rückfahrt nahe an den Pico de Teide verspricht.
Von dort soll sich eine atemberaubende Aussicht auf Teneriffa und
die Nachbarinseln bieten. Uns blieb die Seilbahnfahrt leider
verwehrt, da die Bahn wegen starken Windes in Gipfelnähe nicht
starten konnte. Grundsätzlich empfiehlt sich daher ein Blick ins
Internet vor Beginn der Tour, der Seilbahnbetreiber informiert dort,
ob die Bahn betriebsbereit ist (der Menüpunkt mit dem ungewohnten
Titel „Realzeit-Informationen“).
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Einige Kilometer weiter
Richtung Süden befinden sich Los Rocques de García, Felsen, die
vor einer Magma-Ebene zu sehen sind. Ein kurzer Stopp lohnt sich
hier auf jeden Fall, denn die naturgeschaffenen Formationen sind
durchaus sehenswert. Auf der anderen Seite der TF-21 liegt der
Parador, ein staatlich betriebenes Premiumhotel in exklusiver
Lage im Teide-Nationalpark.
Von hier aus kann die Abfahrt
entweder Richtung Süden über Vilaflor erfolgen, zurück über die
Anfahrtsroute oder über die TF-21 nach La Orotava, die nach der
Kreuzung mit der TF-24 sehr kurvig ist, allerdings noch schöne
Ausblicke auf das Valle de la Orotava erlaubt. |

Die
Felsformationen Los Rocques de García
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